Die GRÜNEN IM BEZIRKSTAG empfehlen Eigenproduktion für wachsenden Strombedarf
Die Grüne Bezirkstagfraktion – Irmgard Münch-Weinmann, Waltraud Blarr und Werner Schreiner – empfehlen, dem steigenden Energiebedarf der LUFA mit einer höheren Eigenproduktion entgegenzuwirken und so die hohen Energiekosten der Einrichtung zu senken.
Bislang verfügt die LUFA in Speyer nur über eine PV-Anlage auf dem Neubau. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Waltraud Blarr, hat nun im Werksausschuss angeregt, auch auf dem Altbau eine PV-Anlage zu installieren. Seit März 2023 ist in Rheinland-Pfalz eine Verwaltungsvorschrift in Kraft, nach der – wegen des gesamtgesellschaftlichen Interesses am Klimaschutz – Einschränkungen beim Denkmalschutz zugunsten der Installation einer PV-Anlage hinzunehmen sind, sofern keine erhebliche Beeinträchtigung entsteht.
Wegen des hohen Verbrauchs über Tag könnte die Anlage für den Eigenverbrauch konzipiert werden und müsste nicht zwingend über einen Speicher verfügen. Dadurch könnte sie kostengünstig realisiert werden, würde sich in kurzer Zeit amortisieren und einen relevanten Beitrag zur Kostenreduktion der LUFA leisten.
Außerdem regt Blarr an, ein Stromkreisbilanzmodell zu testen. Über ein solches Modell können kommunale Liegenschaften lokal erzeugten (PV-) Strom mit dem Verbrauch in anderen kommunalen Gebäuden verrechnen, bevor Überschüsse ins öffentliche Netz eingespeist werden. Dadurch werden die Stromkosten durch Eigenverbrauch gesenkt und es muss weniger Strom zugekauft werden.
So könnte die Stromerzeugung einer PV-Anlage auf der dezentral gelegenen Feldversuchsstation Rinkenberger Hof mit geringem Stromverbrauch ebenfalls für die stromverbrauchsintensiven Labore der LUFA in der Innenstadt genutzt werden.
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