Gut besuchter Neujahrsempfang in der Pfalzgalerie

Mit guter Stimmung und vielen interessanten Gesprächen startete die GRÜNE Bezirkstagsfraktion bei ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang mit den GRÜNEN Kreisverbänden Kaiserslautern-Stadt und Kaiserslautern-Land ins neue Jahr. Im stimmungsvollen Ambiente des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), einer Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz, hielt der Vorsitzende der GRÜNEN Landtagsfraktion Daniel Köbler, Spitzenkandidat zur Landtagswahl am 13. März, die politische Rede.

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Neujahrsempfang am 15. Januar

Die GRÜNE Bezirkstagsfraktion lädt gemeinsam mit den GRÜNEN Kreisverbänden Kaiserslautern-Stadt und -Land herzlich zum Neujahrsempfang am Freitag 15. Januar ein. Beginn ist um 17.30 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, die politische Rede wird der Vorsitzende der GRÜNEN Landtagsfraktion und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Daniel Köbler, halten.

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Best-Practice-Beispiele für Hüttensanierung?

Bei ihrer dritten Fachtagung zur Weiterentwicklung des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen beschäftigte sich die GRÜNE Bezirkstagsfraktion am 15. November mit den Hütten und Wegen im Pfälzerwald. Zu der Veranstaltung im Haus der Nachhaltigkeit Johanniskreuz waren Vertreter von Pfälzerwald-Verein und Naturfreunden gekommen, die die Hütten im Pfälzerwald betreiben. Man war sich einig, dass man bei der Vielzahl an Hütten und verschiedenen Betriebsstrukturen auch verschiedene Wege bei der Sanierung und Modernisierung der Hütten gehen könne. Die Verantwortlichen sollten sich vernetzen und Best-Practice-Beispiele von sanierten Hütten könnten Vorbild sein für andere – ähnlich dem Gedanken der Bau-Fibel. Auch die Möglichkeit eines modularen Vorgehens nach einzelnen Abschnitten – Strom, Wasser, Gruben, Spielplatz, Brandschutz, Holz-Cluster – wurde in der Arbeitsgruppe zu den Hütten diskutiert.

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In der zweiten Arbeitsgruppe „Wege im Pfälzerwald“ wurde das derzeitige Zuständigkeitswirrwarr zwischen Pfälzerwaldverein und Gemeinden bei der Ausweisung von Wegen bemängelt. Hier müsse der Bezirksverband jetzt als neuer Träger zum Moderator werden. Auch das Besucherlenkungskonzept müsse weiter entwickelt werden.

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Veranstaltung „Hütten und Wege im Pfälzerwald“ am Sonntag

Am kommenden Sonntag, 15. November, veranstaltet die GRÜNE Bezirkstagsfraktion im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe zur Weiterentwicklung des Biosphärenreservats eine Tagung zum Thema „Hütten und Wege im Pfälzerwald“. Das Programm der Veranstaltung, die von 14-17h im Haus der Nachhaltigkeit (Johanniskreuz) stattfinden wird, ist hier zu finden: VA_Wege+Hütten_Pfälzerwald

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Veranstaltung „Hütten und Wege“ am 15.11.

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Am 15. November findet von 14 bis 17 Uhr im Haus der Nachhaltigkeit Johanniskreuz die nächste Tagung der GRÜNEN Bezirkstagsfraktion in der Veranstaltungsreihe zum Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen statt. Dieses Mal sind die „Hütten und Wege im Pfälzerwald“ unser Thema.

 

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Ritter Baldauf und die Windmühlen – Eine Satire

In der RHEINPFALZ vom 4. September war mal wieder zu lesen, dass der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, zusammen mit Pfälzerwaldverein, Nabu und Bürgerinitiativen „egal an welcher Stelle“ Windkraftanlagen im Pfälzerwald verhindern will. Statt zu erkennen, dass Klimaschutz ein ganz entscheidender Beitrag für den Naturschutz bildet, sieht Baldauf in seiner Phantasie an allen möglichen und unmöglichen Stellen Windräder im Wald aus dem Boden sprießen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bezirkstagsfraktion, Walter Altvater, reagiert darauf mit einer kleinen Satire:

Während die Möchtegern-Ministerpräsidentin Julia Klöckner immer mal wieder betont staatsmännisch über Schwarz-Grün nachdenkt, sammelt ihr Stellvertreter Baldauf die Energiewende-Gegner aller Couleur (einschließlich obskurer, übrig gebliebener vorgestriger Fans der Atomkraft), um zum Sturm auf das GRÜNE Energiewendeministerium zu blasen.

Windräder seien Teufelszeug, heißt es, gefährlicher als jede Radioaktivität und außerdem überflüssig, da der Strom eh aus der Steckdose kommt! Und so rüstet sich Ritter Baldauf mit seinen Mannen nun für den 12. September, um zum Sturm auf die Alte Eintracht in Kaiserslautern zu blasen, wenn die böse Energiewendeministerin Eveline Lemke kommt.

Uns bleibt nichts weiter, als ihm viel Glück und kein stolperndes Pferd zu wünschen, wenn er so eifrig seinem großen Vorbild Don Quixote de la Mancha nachreitet. Der fahrende Ritter auf seiner Rosinante dachte auch etwas gewinnen zu können, indem er einen ausweglosen Kampf gegen Windmühlen, den technischen Fortschritt und den Niedergang alter Mächte aus der Atom- und Kohlelobby führte.

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GRÜNE Bezirkstagsfraktion zu Besuch im Sycoparc

Am Montag, den 22. Juni 2015, besuchte die GRÜNE Bezirkstagsfraktion die Verwaltung des französischen Teils des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, Sycoparc, in La Petite Pierre. Der Direktor des Sycoparc, Michaël Weber berichtete der Fraktion, dass für die französische Parkverwaltung insgesamt 35 Personen arbeiten. Der Naturpark Nordvogesen umfasst 111 Orte, die alle 10 bis 15 Jahre darüber entscheiden, ob sie Teil des Parks bleiben wollen. In diesem Zeitabstand erfolgt auch jeweils immer eine Neuauflage der Charta des Sycoparcs, in der die Ziele und Handlungsfelder des Parks festgelegt werden. Außer den 111 in der Parkregion gelegenen Gemeinden zahlen auch größere Städte der Umgebung, wie etwa Straßburg, Beiträge, da auch ihre Bürgerinnen und Bürger vom Naturpark profitieren. Außerdem erhält der Park Unterstützung vom französischen Staat, im Rahmen eines Förderprogramms für Mittelgebirgsregionen. Die Parkverwaltung arbeitet vor allem auf vier Gebieten: Architektur – patrimoine, Museum, Biodiversität und Tourismus. Die GRÜNE Bezirkstagsfraktion und Parkdirektor Weber waren sich einig, dass die Entwicklung einer gemeinsamen Dachmarke des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen vorangetrieben werden müsse. Dabei müsse auch die Vermarktung des regionalen Holzes eine Rolle spielen. Beim Thema Bauen / Sanieren mit Holz, sollten gemeinsame Architekten- und Handwerkerfortbildungen fortgesetzt werden. Vor dem Besuch in La Petite Pierre hatte die Bezirkstagsfraktion bereits ein Fachwerkhaus im elsässischen Hunspach besucht, das nach dem Konzept der von Mitarbeitern des Biosphärenreservats mit entwickelten Baufibel saniert worden war.

GRÜNE Bezirkstagsfraktion in Hunspach

GRÜNE Bezirkstagsfraktion in Hunspach

Als zwei weitere zentrale Punkte, wo die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und französischen Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ausgebaut werden sollte, nannte Weber die Felder Naturschutz und Tourismus. Eine grenzüberschreitende Kernzone sei beispielsweise kein Problem, denn auch wenn es auf französischer Seite Kernzonen in diesem Sinne nicht gibt, so liege doch direkt an der Grenze eine Schutzzone mit entsprechendem Status. Beim Tourismus setze man auch im Sycoparc auf eine Reduzierung des Wanderwegenetzes: Wie im deutschen Teil des Biosphärenreservats solle eher auf Qualität statt auf Quantität gesetzt werden, um das Wegenetz auf hohem Niveau aufrechterhalten zu können. Mehr grenzüberschreitende Wege und Radwege seien hier wünschenswert. Eine bessere Abstimmung und Kommunikation im Bereich Tourismus könne auch das Feld des öffentlichen Nahverkehrs im Biosphärenreservat mit einbeziehen. Für den Tourismus sei eine grenzüberschreitende Mobilität notwendig; neben Bussen und Bahnen will die GRÜNE Bezirkstagsfraktion hier auch das Thema E-Mobilität aufgreifen. Wie Weber berichtete kann man im französischen Lorentzen beim Tourismusbüro E-Bikes leihen.

Gespräch mit Parc-Leiter Herrn Weber

Gespräch mit Parc-Leiter Herrn Weber

Die GRÜNEN Bezirkstagsfraktionsvorsitzende Ruth Ratter zog ein positives Fazit des Besuchs in La Petite Pierre: „Es war gut, sich einmal persönlich vor Ort auszutauschen. Wir konnten auch direkt einige Handlungsfelder identifizieren, wo gemeinsame Projekte angestoßen werden können, etwa im Bereich der Verarbeitung von Holz aus dem Biosphärenreservat.“ Weber habe außerdem einen dauerhaften Austausch angeboten und die GRÜNE Bezirkstagsfraktion wolle die Treffen mit der französischen Parkverwaltung nun in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Bezirkstagsfraktion vor der Verwaltung des Sycoparcs (Schloss in La Petite Pierre)

Bezirkstagsfraktion vor der Verwaltung des Sycoparcs (Schloss in La Petite Pierre)

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Fachtagung Klimaschutz im Pfälzerwald

Die Fachtagung der GRÜNEN Bezirkstagsfraktion zum Thema „Klimaschutz im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen“ begann mit einem Einführungsvortrag von Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, der darin ein paar Eckdaten für die Energiewende in der Region präsentierte. Nach der Mittagspause wurde in verschiedenen Workshops intensiv diskutiert: Im Workshop Klimaschutz und Energiewirtschaft im Biosphärenreservat konnten sich die TeilnehmerInnen der Tagung mit Thomas Pensel und Manfred Seibel (Projektleiter Klimaschutz und Energie Landkreis Südwestpfalz) austauschen. Eine weitere Arbeitsgruppe diskutierte mit Jörg Weber von Palaterra über Klimaschutz in Forst- und Agrarwirtschaft. Im Workshop drei gab Luisa Scheerer vom Regionalbüro Rheinhessen-Nahe der Energieagentur RLP einen guten Input zum Thema Nachhaltige Mobilität. Auch in der Arbeitsgruppe Bauen/Sanieren mit heimischem Holz stand der Austausch mit einem Experten im Vordergrund: Gerrit Horn von bau.werk – Energie bewusst gestalten/Holzbau Horn. Zum Abschluss kamen alle in einer großen Runde zusammen, um gemeinsam mit Eveline Lemke, Staatsministerin, sowie den Landtagsabgeordneten Dr. Bernhard Braun, Andreas Hartenfels, Ruth Ratter und Daniel Köbler (Landtagsfraktionsvorsitzender) noch einmal ein paar Eckpunkte zum Thema Klimaschutz und Energiewende im Biosphärenreservat festzuhalten.

Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur RLP, beim Einführungsvortrag

Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur RLP, beim Einführungsvortrag

Thomas Pensel und Ruth Ratter, MdL

Thomas Pensel und Ruth Ratter, MdL

Workshop Bauen mit heimischem Holz

Workshop Bauen mit heimischem Holz

Workshop Energiewirtschaft

Workshop Energiewirtschaft

Workshop Klimaschutz in Forst- und Agrarwirtschaft

Workshop Klimaschutz in Forst- und Agrarwirtschaft

Workshop nachhaltige Mobilität

Workshop nachhaltige Mobilität

Staatsministerin Eveline Lemke gibt einen Überblick über den Stand der Energiewende im Land

Staatsministerin Eveline Lemke gibt einen Überblick über den Stand der Energiewende im Land

Daniel Köbler, MdL, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion

Daniel Köbler, MdL, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion

Ruth Ratter dankt allen ReferentInnen und TeilnehmerInnen.

Ruth Ratter dankt allen ReferentInnen und TeilnehmerInnen.

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Veranstaltung Klimaschutz im Pfälzerwald

Die GRÜNE Bezirkstagsfraktion plant für die kommenden Monate eine Reihe von Fachgesprächen zur Weiterentwicklung des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. Die erste Veranstaltung am 30. Mai befasst sich mit dem Thema „Klimaschutz“; die weiteren widmen sich dann Wegenetz, Hüttenwesen und nachhaltigem Tourismus. Wir freuen uns für die Auftaktveranstaltung neben dem Leiter der Energieagentur RLP Thomas Pensel auch unsere stellvertr. Ministerpräsidentin Eveline Lemke für das Fachgespräch gewinnen zu können; daneben sind für die Workshops Fachleute aus Region und Landtagsfraktion angefragt.
Programm: VA_Klimaschutz_Pfälzerwald

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Grundwasser hat ein langes Gedächtnis

Zur heutigen Landtagsdebatte über die hohe Stickstoffbelastung im Grundwasser verweisen Dietmar Johnen (Agrarpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Landtag) und Ruth Ratter (MdL und Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bezirkstag Pfalz) auf die Bedeutung der Novellierung der Düngemittelverordnung und auf den Handlungsbedarf bei der Reduzierung der Nitrateinträge in der Landwirtschaft hin.

Johnen betont, dass das Grundwasser nicht in Gefahr sei, aber die Anreicherung der Böden mit Dünger über die vergangenen Jahrzehnte dazu führen wird, dass das Nitrat auch tiefer liegende Grundwasserschichten erreichen wird. Ratter fügt hinzu: „Auch wenn wir heute zwischen den Rebzeilen fast überall Zwischensaaten sehen und Randstreifen in der Flur sichtbar häufiger begrünt werden, müssen wir uns darüber im Klaren sein, auch gut‘ Ding braucht Weile und zehn Jahre Schonung machen dreißig Jahre Düngung noch wett. Auch die Unterlieger sind hier zum Umsteuern aufgefordert: Denn drei oder vier Ernten auf den Gemüsefeldern bedeuten auch drei bis vier Düngegaben. Ein Umdenken Richtung nachhaltige Landwirtschaft erfordert heute Anstrengungen, die sich erst morgen auszahlen. Das bedeutet, dass es höchste Zeit ist, den bewussten Umgang mit Düngung einzufordern zugunsten der Qualität der Böden und des Wassers.“

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